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11. Oldi Flugplatzfest 2010 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Schneider   
Donnerstag, den 02. September 2010 um 21:28 Uhr

Eintritt für beide Tage einmalig pro Person 5 Eur, Kinder bis 16 Jahren frei.

(für Details bitte aufs Bild klicken)

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„Piper-Karle“ ist Luftikus aus Leidenschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ingo Selle   
Donnerstag, den 02. September 2010 um 00:00 Uhr

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Wenn an diesem Wochenende moderne und historische Flugzeuge in dichten Schwärmen auf dem Pfullendorfer Verkehrslandeplatz einfallen, dann kümmert sich auch ein fliegerisches Urgestein mit um die Gäste: der „Piper-Karle“. Seit 30 Jahren ist der leidenschaftliche Luftikus im Flugsportverein Pfullendorf stark aktiv.

Am Beispiel des gebürtigen Unterfranken Karl Dörr, dessen „Piper“ eigentlich in „Pattonville“ (nördlich von Stuttgart) steht, von dem rührigen Unternehmer aus dem Schwabenland aber als Lufttaxi ins Badische und an den Bodensee bevorzugt eingesetzt wird, hat man ein schönes Beispiel für „multikulturelles Miteinander“. International ist der selbstständige Kaufmann auch von Berufs wegen aktiv. Denn es gibt kaum jemanden, der nicht schon einmal eines seiner Produkte in Händen gehalten hat: „Piper-Karle“ verdient seine Brötchen und den Unterhalt für seine historische Maschine nämlich mit Ostergras und Kinderkaufladenartikeln. Und weil ein gestandener Piper-Pilot natürlich auch einen „Co“ als Maskottchen immer mit im Cockpit haben muss, fliegt an Bord seiner PA 18 (mit einem 90-PS C90 Motor von Rolls Royce) Pinguin Jonathan mit.

Der Plüschvogel an Bord bringt nur Vorteile: „Denn der wiegt praktisch nichts, der frisst und säuft nicht und vor allem, der meckert nicht“, freut sich der Karle immer wieder. Doch nicht nur der Pinguin ist in Pilotenkreisen bekannt „wie ein bunter Hund“, auch die Maschine mit dem Kennzeichen D-ENUT hat eine gar bewegte Vita zu bieten.

Rauschende Party geschmissen

„Diese Maschine hat am 12. Juni 1960 die Zulassung für ihren Erstflug erhalten, gehörte damals einem berühmten Luftbildfotografen, dann meinem Fluglehrer, ich selber bin jetzt seit 1978 Piper-Pilot und durch halb Europa geflogen, etwa in Etappen von Sardinien bis nach Nordschottland.“ Der 12. Juni 2010 ist denn auch ein markantes Datum für den Piper-Karle, seine Maschine und den Flugsportverein Pfullendorf gewesen: denn zum 50. Geburtstag seiner munteren Mühle hat der Unermüdliche nicht nur das jüngste Pipertreffen nach Pfullendorf geholt (die „SZ“ berichtete), sondern auch eine rauschende Geburtstagsparty geschmissen. „So etwas kann man nur noch mit ganz, ganz wenigen Clubs machen, einfach weil die aktiven und passiven Mitglieder hier in Pfullendorf überall mit anpacken, um so ein Fest optimal zu gestalten“, macht Karl Dörr Appetit auf das Oldie-Flugplatzfest am Wochenende. Da werden natürlich auch die Piper-Piloten aus halb Europa mit einschweben, denn dabei zu sein, ist natürlich Ehrensache.

(Erschienen: 02.09.2010 13:50)
(PFULLENDORF/sz) Von unserem Mitarbeiter Ingo Selle

 
Die schönste Maschine kommt aus Balingen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ingo Selle   
Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 19:58 Uhr

(PFULLENDORF/sel) Dank seines Mitglieds Karl Dörr hat der Flugsportverein Pfullendorf am vergangenen Wochenende das 27. internationale Pipertreffen mit Bravour gemeistert. Die europäische „Miss-Wahl“ gewinnt eine Schönheit aus Balingen.
Eine Augenweide ist jede der 50 nach Pfullendorf eingeschwebten Maschinen, jede ein von Pilotinnen und Piloten liebevoll gepflegtes Schätzchen – so unverwechselbar individuell wie die Eigentümer. Und die „Piperisti“ sind in der Tat ein feierfrohes Völkchen! Unabhängig von sozialem Status oder etwa Einkommen im „Zivilleben“, zählt bei den Pipertreffs nur der Charakter von Maschine und Pilot(in). Entsprechend hoch her geht es auch bei den international ausgeschriebenen Treffs der fliegenden Familie. Und hier hat sich der Flugsportverein Pfullendorf am Wochenende zu ungeahnten Höhen auf geschwungen. Trotz bescheidenstem Wetter waren alle Teilnehmer vom Programm am Boden und in dem zur Partyhalle umfunktionierten Flugzeughangar am Jakobsweg restlos begeistert. „Schuld“ daran ist vom Start weg Vereinsmitglied Karl Dörr gewesen. Hat doch der „Piper Karle“ die Warming-Up-Fliegerparty am Freitagabend komplett aus eigener Tasche gelöhnt – samt Fressalien und Flüssigteibstoff für alle, weil am Samstag seine Piper den 50. Geburtstag feiern konnte. Die „Flottengeschichte“ der Pipers insgesamt reicht aber noch viel weiter zurück, denn seit fast 70 Jahren rackern die kleinen Luftlastesel der Marke „Piper“ weltweit unermüdlich. Ohne die „Bush Pilots“ auf ihren Pipers wäre zum Beispiel der Alaska Highway nie gebaut worden. In der Vergangenheit sind über 40 000 Einheiten dieses kleinen und (fast immer) gutmütigen Wundertiers (Piper „Cub“) gebaut worden, das als Spornradflugzeug aber auch seine gewöhnungsbedürftigen, manchmal „bockigen“, Eigenheiten hat. Heute werden die Schätzchen bis hin zur Piper PA-18 „Super Cub“ von ihren Eignern aufopferungsvoll gehegt und gepflegt.

Familientreffen

„Aus-Flüge“ in größeren Staffeln geraten geradezu zu „Familientreffen“, so auch am vergangenen Wochenende in Pfullendorf, wo etwa 75 Oldie-Flieger beim Flugsportverein zum Touch-Down zwischen Aftholderberger Straße und Jakobsweg angemeldet waren, wegen oft noch schlechterer Wetterlagen an den Heimatflughäfen aber nur 50 Flieger abheben konnten. Die haben in Pfullendorf aber einen mehr als nur repräsentativen Querschnitt durch die Oldie-Szene geboten. Denn trotz Großserie ist jede Piper natürlich inzwischen – ähnlich wie der VW-Käfer – ein gehätscheltes „Einzelkind“ mit ganz persönlicher Note. Die Stadt Pfullendorf hat eine spezielle Führung für die Gäste in ihren mittelalterlichen Mauern und einen Empfang im historischen Rathaussaal auf die Beine gestellt. Ein Ausflug zum Dornier-Museum bot den Gästen eindrucksvolle Einblicke in das High-Tech-Ländle am Bodensee. Selbst als Wirtschaftsfaktor sorgt so ein Pipertreff für lokalen Wirbel. Obwohl die ganz harten Piloten grundsätzlich im eigenhändig eingeflogenen Zelt unter den Flügeln ihrer Maschinen nächtigen – wobei die Nächte immer festfroh äußerst kurz geraten, konnten alle Herbergen in Pfullendorf und Umgebung „ausgebucht“ melden. Selbst Stefan Schneider, „Chefpilot“ des Pfullendorfer Flugsportvereins hat da als „Bettenscout“ gewirbelt. Mit einem riesigen Aufatmen aller Beteiligten ist am Sonntagnachmittag der Start des letzten Heimkehrers, hinein in das einzige Wolkenloch des Tages, registriert worden, denn „runter kommen“ will ein Pilot tunlichst im heimatlichen Fliegerhorst. Den weitesten Hin- und Rückflug hatte übrigens eine Piper aus Berlin-Schönhagen.

(Erschienen: 17.06.2010 18:15)

 
Nachlese 27. Internationale Pipertreffen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Schneider   
Montag, den 21. Juni 2010 um 00:00 Uhr

Wie haben wir in den Tagen vor dem 11. Juni gebangt un ständig auf das Wetter geschaut, obwohl jeder von uns weiss: "Man kann es sowiso nicht ändern. Es kommt wie es kommt." Wer hätte es gedacht, es kam wie es kam und es kam für die einen so und für die anderen so. :-) Im Süden der Republik hatten wir herrlichsten Sonnenschein am Freitag und im Norden krachten die Gewitter runter und es regnete in Strömen, so dass die Nordlichter ihr Vorhaben leider absagen mussten. Wir starteten also mit einer dezimierten Teilnehmerzahl, aber die die es nach Pfullendorf geschafft hatten waren um so präsenter. Die Begrüßung der Piperfamilie war Rustikal: Nach der Anmeldung gab es einen Leberkäswecken (wer das nicht kennt, der sollte beim nächsten Süd-Deutschlandbesuch einen solchen in der Metzgerei kaufen) und natürlich musste auch der erste Durst gestillt werden. Um 19:30 Uhr gab es den offiziellen Startschuss zum Wochenende. Stefan Schneider (also ich) durft die Piper Freunde aus Nah- und Fern begrüßen ihnen kurz erklären, wo sie gelandet waren und damit den "gesponsorten" Abend einleiten. Karl Dörr übernahm das Essen und das Freiber für den gesamten Abend, was natürlich zur rießigen Freude beitrug und einen rießigen Ablauss zur Folge hatte.
Das Wetter hatte es an diesem Freitag Abend so gut mit uns gemeint, dass fast alle bis spät in die Nacht vor dem Hangar, statt im Hangar saßen. Da gibt sich die Pfullendorfer Mannschaft solche Mühe den "Festsaal" (der einst ein Hangar war) heraus zu putzen und dann sitzen alle daraussen. Nein, nein, nicht dass jetzt jemand meint ich würde mich beschweren, es war perfekt: 0:00 Uhr und immernoch 20°C, was will man mehr. In der lauen Sommernacht wurde gesungen, Geschichten erzählt, so manches Jahr zwischen den Pipertreffen resümiert und die ein oder andere Freudnschaft vertieft oder geschlossen. Ich für meinen Teil konnten keine unglücklichen Menschen sehen. Selbst das Essen war ein wahres Fliegeressen, da es von unserem professionellen Flugplatzkoch Günter auf dem Flugplatz gekocht wurde. Wenn ein solcher Start gelingt, dann kann nichts mehr schief gehen (wenn man von einer Platzwunde durch eine Klappenanlenkung mal absieht).
Nachdem unser internationaler Fahrdienst alle Besatzungen, die er in der Nacht zuvor verorgt hatte am nächsten Morgen wieder auf den Flugplatz gebracht hatte, ging es los in die Stadt. Empfang beim Bürgermeister der Stadt Pfullendorf, Herr Kugler stand auf dem Programm. Nachdem die Stadt Pfullendorf in allen Facetten vorgsestellt war, wurden wir noch zu einem Glas Sekt eingeladen um dann so gestärkt zur Stadtführung aufzubrechen. Kreuz und quer durch die mittelalterliche Stadt und Geschichte haben den ein oder anderen Eindruck von Pfullendorf vertieft und diese kleine Stadt im Licht der Geschichte glänzen lassen. Zurück von der Stadtführung schloss sich nach einer kurzen Essenspause der Besuch des Dorniermuseeum in Friedrichshafen an. Die Buskapazität wurde kurzer Hand durch 2 Kleinbusse erweitert um allen diesen schönen Ausflug zu ermöglichen. Dass Flugzeuge für uns Piloten immer ein Garant für gute Unterhaltung sind bracht man an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Somit hatte auch dieser Programmpunkt den Teilnehmern gefallen. Mit dem Bus zurück nach Pfullendorf, entlang des Bodenseeufers, kurz noch die malerische Klosterkirch Birnau mitgenommen, waren die meisten leicht k.o. als die Busse am Flugplatz eintrafen. Wer jetzt gedacht hatte. Ich ruh mich mal aus der hatte nicht mit unserem Zeitplan gerechnet. Zuerst stand noch der offizielle Fototermin an. (Wer von Euch übrigens noch das Bilder kaufen möchte kann sich gerne an mich wenden, ich schicke es Euch dann zu.)
Nach einer kleinen Verschnaufpause bagann der Abend 2 der Piperparty mit einem reichhaltigen Essen. Nachdem alle ihr Essen verdaut hatten, war der Zeitpunkt gekommen die Stimmung anzuheizen. Das "Duo Sunshine" ließ nichts unversucht die Zuhörer zu begeistern und auf die Tanzfläche zu locken. Doch wer gedacht hätte, dass das schon alles ist hatte nicht mit uns gerechnet. Wir hatten die Tanzgruppe "Cadillac-Girls" engagiert um uns mit ihren Regenmänteln und Lackkleidern so richtig einzuheizen. Unterstützt wurden diese durch 2 Acrobatic Rockenroll Paare, bei denen selbst fliegen ohne Tragfläche möglich war. Männer wissen eben was Männer Spass macht, Gell. (Schaut Euch die Bilder an, dann wisst ihr was ich meine) Anschließend führten wir die Prämierung der schönsten Piper und des weitest angereisten Piloten durch. Die Bilder hierzu, findet ihr, wie alle anderen Bilder auch, in unserer Bildergallerie im Internet.
Da diese Nacht leider nicht so mild war wie die erste zogen wir uns später dann in den Hangar zurück und ließen den Abend mit unserer Live-Band und dem ein oder anderen Bierchen ausklingen. Da ich die Tür des Hangars als letzte an diesem Abend in der Hand hatte wußte ich, dass der Freitag Abend seine Spuren in der Kondition hinterlassen hatte. Die Heimreise am Sonntag ist sicher dem ein oder anderen ebenfalls schon durch den Kopf gegangen.
Mit Nieselregen begann der Sonntag Morgen. Die Kurzen Hosen wurden gegen lange getauscht und der Blick ins GAFOR hatte nicht jeden überzeugt. Um 11:00 Uhr hielt Pastoralreferent Frank Scheifers im Hangar eine sehr schöne Andacht bei der er auch die Pipers symbolisch segnete. Die Atmosphäre an diesem Morgen war so toll, dass ich es kaum fassen könnte. Dies Andacht hat dem ganzen Wochenende eine festliche Krone aufgesetzt. Leider hatte das Wetter kein Einsehen mit uns. Gegen Mittag goss es teilweise aus Kübeln, jedoch war am Horizont eine Besserung in Sicht, so dass dann bis zum Abend fast alle Besatzungen unseren Platz Leb Wohl sagen konnten. In unserer Vereinsgaststätte ließen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen.
Der Flugsportverein Pfullendorf hat das 27. Inernationale Pipertreffen zu einem besonderen Pipertreffen gemacht, an das man sich hoffentlich noch lange und gerne erinnert. Ich möchte allen Vereinsmitgliedern danken, die sich für dieses Fest tatkräftig eingesetzt haben. Wir haben unseren Gästen gezeigt, was Gastfreundschaft bedeutet.

 

Stefan Schneider
Pfullendorf, 22. Juni 2010

 

 

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Presseartikel zum Pipertreffen: hier geht's weiter

Viele tolle Fotos vom Pipertreffen, bitte Bild anklicken

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Fluginfo Juni 2010 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Schneider   
Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 20:00 Uhr

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Weiterlesen...
 
Flighthajk 2010 - Das etwas andere Abenteuer Drucken E-Mail
Geschrieben von: Günter Theml   
Donnerstag, den 22. April 2010 um 18:22 Uhr

news20100422.jpgNach 28 Kilometer Fußmarsch sind die zwei Pfadfinderstufen der Pfullendorfer Pfadfinder Schwarzer Panter erschöpft, aber mit voller Stolz von ihrem Fligthhajk der etwas anderen Art zurück gekehrt. Der erste Teil ihres Hajks erfolgte mit einem Motorflugzeug. Insgesamt sechs mal startete das Motorflugzeug, eine Robin DR400 (180PS) des
Flugsportvereins Pfullendorf bis der ganze Trupp sicher auf dem Flugplatz in Mengen angekommen war. Von da an ging es dann mit Marschgepäck, Kochgeräte und Verpflegung in Richtung Süd/Westen. Getreu dem diesjährigen Motto liefen die Scouts mit Hilfe von Karte und Kompass. Über Bremen und Enkofen musste dann gegen Mitternacht in Rosna erst einmal ein Schlafplatz gefunden werden. Unterschlupf bekamen sie bereitwillig vom Weitharter Musikverein. Tags darauf führte die Strecke, nachdem sich die Scouts bei den Gastgebern mit einem Abschiedslied bedankt hatten, in einem Bogen über Habstahl und Levertsweiler in Richtung Pfullendorf. Angekommen in Pfullendorf sah man es den Kindern und Sippenführen an - Das Hajk hatte es in sich. 28 Kilometer sind eben 28 Kilometer. Und die nächste Aktion steht auch schon an, - ein Survivalcamp.

Bilder vom Flighthajk gibt es hier zu sehen (hier klicken)

 
Flugsportverein plant Neuauflage der Aktion „Pilot für einen Tag“ Drucken E-Mail
Montag, den 12. April 2010 um 00:00 Uhr

Schwäbische Zeitung - Cäcilia Krönert

PFULLENDORF (krö) - Bei der Hauptversammlung des Flugsportvereins Pfullendorf im Gasthaus „Deutscher Kaiser“ hat der Vorstand Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. Bei konstruktivem, harmonischen Verlauf der Versammlung unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Stefan Schneider wurden Berichte, Informationen und Wünsche vorgetragen.
„Durch den Schnuppertag unter dem Motto „Pilot für einen Tag“ im vergangenen Jahr haben wir fünf neue aktive Mitglieder dazu bekommen“, mit den Worten eröffnete Stefan Schneider, erster Vorsitzender des Flugsportvereins. „Es ist eine erfreuliche Tendenz, die wir auch dieses Jahr fortsetzen wollen“, ergänzte Schneider. Zu finden ist der Flugplatz des Vereins südlich der Stadt Pfullendorf auf derAftholderberger Straße.
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An der Spitze des Flugsportvereins stehen (von links): Vorsitzender Stefan Schneider, zweiter Vorsitzender Hans-Jürgen Maier, Günter Theml (Abteilungsleiter Motorsegler), Kassenwart Arthur Engel und Ewald Restle (Abteilungsleiter Motorflieger). Foto: Cäcilia Krönert

Der Hauptverein, der aus zwei Abteilungen besteht — der Abteilung Motorflug und der Abteilung Motorsegler — zählt inzwischen 97 aktive Mitglieder in seinen Reihen. Etwa 40 Mitglieder informierten sich am Freitag über die Entwicklung und den jetzigen Stand ihres Vereins vor der Flugsaisoneröffnung am 1. April diesen Jahres. Nach dem Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden gab Günter Theml, Abteilungsleiter der Motorsegler, einen Überblick über den Zustand der vier vereinseigenen Motorsegler als auch über die insgesamt absolvierten Flugstunden der vergangenen Saison. Als Abteilungsleiter der Motorflieger berichtete Ewald Restle über die Saison 2009. „Wir hatten an 94 Tagen Flugbetrieb“, informierte Flugbetriebsleiter Rudolf Schäfer die Hobbyflieger. „Mit insgesamt 2098 Landungen im Jahr 2009 haben wir einen Rückgang zum Jahr 2008 mit 2463 Landungen zu verzeichnen.“
Es sei ein umfangreicher Aufwand, alles am Laufen zu halten, rund um Platzbetrieb, Flugbetrieb bis hin zur Flugplatzgaststätte, würdigte Manfred Käser die Arbeit, bevor er als Ehrenmitglied des Vereins die Entlastung der Vorstandschaft und des Kassenwarts vornahm.
Kassenwart beim Flugsportverein ist Arthur Engel, dem die Kassenprüfer Siegfried Strobel und Winfried Potrzeba erstklassige Arbeit bescheinigten. Neuerungen ab 2010 gab es im Bereich der Notwendigkeit von Sprechfunkzeugnissen für Piloten. Auch ist es die Pflicht eines jeden Piloten, bei allen Flügen die gültigen Fluglizenzen mitzuführen, betonte Hans-Jürgen Maier, zweiter Vorsitzender des Flugsportvereins zum Tagesordnungspunkt „Informationen“.
Eine weiteres Thema war die Erhöhung des Jahresbeitrags des Hauptvereins, die aber einstimmig von den Anwesenden angenommen wurde. Wegen Abwesenheit des Jubilars Klaus Epple konnte die Ehrung für dessen 25-jährige Mitgliedschaft im Verein nur vorgelesen werden.
Vorgestellt und als neue passive Mitglieder willkommen geheißen, wurden die neuen Pächter der Flugplatzgaststätte, Christa und Günther Henze.

 
BZF I: Englisch Sprachtest für Piloten Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Rabold   
Sonntag, den 28. März 2010 um 16:18 Uhr

Seit März 2008 müssen BZF 1 Piloten ihre englischen Sprachkenntnisse nachweisen:
DAEC-Flyer Sprachkenntnisse

Für Besitzer des BZF 1 wurden Übergangsbescheinigungen ausgestellt, die bis zum Ende des Jahres gelten. Ab dem 1. Januar 2011 müssen die Sprachkenntnisse in die Lizenz eingetragen sein, hierfür ist ein spezieller Test erforderlich

Auf der Aero kann man diesen Test absolvieren: hier klicken

Der Test läuft folgendermaßen ab: Zu jeder Stunde werden pro Prüfer drei Kandidaten eingeteilt. Zusammen wird der Hörtest absolviert - es sind vorgegebene Antworten zum Text vom Band auszuwählen. Danach geht jeder einzeln zum Prüfer und wird zu vorgelegten Bildern frei sprechen, der Prüfer kann Fragen stellen. Zum Abschluss wird die Bescheinigung übergeben oder, wo bereits in die Lizenz eingetragen, dieser Eintrag der Sprachfertigkeiten verlängert. Der Test kostet für DAeC-Mitglieder 20 Euro, Nichtmitglieder 50 Euro.

Eine Modellprüfung gibt es hier: hier klicken

Die Plätze sind beschränkt, also sollte man sich zügig anmelden.

 
90-Tage Regelung für Piloten Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Schneider   
Dienstag, den 23. März 2010 um 19:50 Uhr

news20100323.JPGNach 90 Tage Flugabstinenz muss jeder Pilot mindestens 3 Starts und 3 Landungen durchführen, bevor er oder sie wieder Fluggäste mitnehmen darf. Ganz genau kann das jeder Pilot in diesem Bericht nachlesen . . .       Link zum pdf-Bericht

 

 
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