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Flugplatz Erlebnistag 2021

Flugplatz Erlebnistag 2021

Reichhaltiges Programm

für Flugbegeisterte u. Familien:

Beginn: 11:00 Uhr     Ende: 18:00 Uhr

  • Einweihungsfeier:
    neues Ultraleichtflugzeug D-MKMA
    und Hallenerweiterung
  • Trike - Schleppflug
  • Ultraleichtflugzeuge
  • Vorstellung Vereinsflugzeuge
  • Fallschirmsprünge
  • Mitfluggelegenheiten
  • Gewinnspiel mit Preisen
  • Familienprogramm mit Spielen
  • Hüpfburg und Spielplatz


Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!
Für musikalische Unterhaltung sorgt PARTY4PLEASURE
www.party4pleasure.de 
Facebook #p4pmusic

* Bei schlechter Witterung reduziertes Programm.
Änderungen vorbehalten, insbesondere durch die aktuellen Corona-Entwicklungen. 

Wichtiger Hinweis:
Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 3G-Regeln statt.
Bitte halten Sie am Eingang einen entsprechenden Nachweis bereit. Vielen Dank. Ihr FSV-Team.

Hauptversammlung des Flugsportvereins Pfullendorf für das Vereinsjahr 2020

Ultraleichtflug als neue Abteilung (Sparte) unter dem Dach des Hauptvereins gegründet

Vorstandschaft des Vereins wurde nahezu komplett neu aufgestellt

(Verein) Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Flugsportvereins Pfullendorf für das abgelaufene Vereinsjahr 2020 fand erstmalig in der neu erbauten Hallenerweiterung an der Aftholderbergerstraße statt.
Im Rahmen der für eine solche Versammlung üblichen Regularien, ist hervorzuheben, dass Dieter Beck vom Baden Württembergischen Luftfahrtverband Franz Stadelhofer für 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein und im Verband mit der goldenen Ehrennadel des BWLV ehrte.

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Bild Winfried Klein / Das neu gewählte Vorstandsteam: (von links) Werner Schimmeyer, Flugbetriebsleiter; Ewald Restle, Beisitzer Motorflug und Vertreter der passiven Mitglieder; Willi Krupka,  Abteilungsleiter Motorflug; Christian Roosen, stellvertretender Vorsitzender; Günter Theml, erster Vorsitzender; Dr. Markus Schatz, Schatzmeister; Wolfgang Schumann, Leiter der Abteilung Motorsegler; Martin Längle, Leiter der neuen Abteilung Ultraleichtflug; Frank Vochazer, Beisitzer der Abteilung Motorsegler und der Abteilung Ultraleichtflug.

Aber nicht nur für seine Mitgliedschaft, sondern für seinen überaus bemerkenswerten Einsatz im Verein wurde Stadelhofer diese Ehrung zuteil. So war er insgesamt 12 Jahre erster Vorsitzender des Vereins (1983 bis 1987 und 2011 bis 2019). Im Rahmen der allseits beliebten Flugplatzfeste organiserte er regelmäßig das Treffen der Oldtimer-Freunde. Er organisierte den Neubau des Towers am Platz und darf sich Baumeister des erst vor kurzem vollendeten Hallen-Neubaus, der übrigens zu einem großen Teil durch Eigenleistung vieler Vereinsmitglieder gestemmt wurde, nennen.

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Bild Winfried Klein / Ältester aktiver Pilot und Ehrenmitglied Werner Huppenbauer freut sich über seinem geschenkten Hammer für die meisten geleisteten Arbeitseinsätze.

Der Vorsitzende, Dr. Markus Schatz, bedankte sich bei den zahlreichen Helfern und überreichte dem Fliegerkameraden und Ehrenmitgblied mit den am meisten geleisteten Arbeitsstunden, Werner Huppenbauer, dem übrigens weitaus ältesten aktiven Piloten im Verein, ein Geschenk als Anerkennung.

Auch bei allen übrigen Mitgliedern, die zum Gelingen des Vereinslebens und zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebes vieles beigetragen haben, bedankte sich Schatz. „ Ohne einen solch großartigen, ehrenamtlichen Einsatz, wäre die Fliegerei am Pfullendorfer Flugplatz nicht bezahlbar und somit auch nicht möglich“, so seine Worte. So habe bei jedem Flugbetrieb beispielsweise ein  Flugleiter auf dem Tower zu sitzen, insgesamt vier Fluglehrer, darunter der Ausbildungsleiter, Uwe Nortmann, stünden den Piloten und vor allem den Flugschülern zur Verfügung, und die Technik-Teams in den einzelnen Sparten des Vereins sorgten zuverlässig für die Wartung und Instandhaltung des Flugzeugparks, so dass alle Maschinen stets startklar waren.

Nach dem Kassenbericht für den Hauptverein für das abgelaufene Vereinsjahr erklärte sich Arthur Engel für amtsmüde und bekam nach seiner Verabschiedung als Kassenwart lang anhaltenden, stehenden Applaus von der Versammlung. Er begleitete dieses Amt in vorbildlicher, kompetenter und untadeliger Weise seit 1984. „Wir sind wahrscheinlich der einzige Verein dieser Größenordnung, der Dank Arthur Engel seit 37 Jahren ohne Steuerberater seine Finanzen regeln konnte“, stellte Markus Schatz anerkennend fest.

Bisher gliederten sich zwei Abteilungen, auch Sparten genannt, unter dem Dach des Hauptvereins, die Abteilung Motorflug und die Abteilung Motorsegler.

Neu dazu kommt in Zukunft die Abteilung Ultraleichtflug.

Ultraleichtflugzeuge (UL) sind auf die Beförderung von zwei Personen begrenzt. Es sind Flugzeuge, in Leichtbauweise, bei denen das Gesamtgewicht inklusive der beiden Piloten 600 kg Kilogramm nicht überschreiten darf. Die neue Abteilung, die bereits 20 Mitglieder zählt, wurde vor knapp einem Jahr durch Günter Theml gegründet und kann sich mittlerweile bereits  stolze Besitzerin eines Leichtflugzeuges „Legend 600“  aus der renommierten  tschechischen Produktion  AeroPilot/CZ nennen. Es wird von einem Rotax 912 iS Triebwerk angetrieben, dem ersten Einspritzmotor im Verein, was   für Piloten und  Wartungsteam Neuland bedeutet. Das Flugzeug ist mit einem Avioniksystem ausgestattet, das den Vergleich mit der Ausstattung eines Linienjets nicht zu scheuen braucht. Für ein solches Flugzeug, das in seinen Flugeigenschaften, Reisegschwindigkeiten und Reichweiten einem größeren Viersitzer praktisch nicht nachsteht, ist eine besondere Fluglizenz erforderlich, für die im Verein der Ausbilder, Barbaros Sögüt, als Fluglehrer zur Verfügung steht.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen für die Vorstandschaft wurden gewählt: Günter Theml als erster Vorsitzender, Christian Roosen als zweiter Vorsitzender, Markus Schatz als Schatzmeister, Martin Längle als Schriftführer, Werner Schimmeyer als Flugbetriebsleiter, Willi Krupka als Abteilungsleiter der Motorflieger, Ewald Restle als Beisitzer, Wolfgang Schumann als Leiter der Abteilung Motorsegler, Frank Vochazer als Beisitzer, Martin Längle als Leiter der neuen Abteilung Ultraleichtflug, und Frank Vochazer als Beisitzer, die Vertretung der passiven Mitglieder wird Ewald Restle übernehmen.

In seiner Antrittsrede betonte der neu gewählte erste Vorsitzende, Günter Theml, er habe sich vorgenommen, für zunächst sechs Jahre dieses Amt ausüben zu wollen, wenn der Verein das mittrage. Er sei seit zwanzig Jahren Mitglied im Verein und habe, als Fußgänger angekommen, in Pfullendorf das Fliegen gelernt. Aber nicht nur das, denn er sei vier Jahre als Flugbegtriebsleiter in der Vorstandschaft tätig gewesen, danach vier Jahre als Abteilungsleiter der Motorsegler, weitere vier Jahre als Technikleiter und nach einer Pause seit zwei Jahren  wieder als Beistzer der Abteilung Motorsegler im Vorstand tätig.
Die Kernaussagen seiner Agenda seien: ein harmonisches Vorstandsteam leiten, ein aktives Vereinsleben fördern, junge,  neue Mitglieder auf dem Flugplatz zusammenführen, den Verein zukunftsfähig machen, eine attraktive Flottenstrategie fortführen und notwendige Sanierungen an Gebäuden, Außenanlage und Spielplatz vorantreiben.

Mit den Worten: „Ich freue mich auf ergebnisorientierte Teamarbeit, offene Gespräche, viele gemeinsame Flugerlebnisse – und vor allem – bleibt gesund“ schloß Theml seine Antrittsrede.

Fliegerausflug nach Bad Dürkheim

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Am vorletzten Wochenenende gab es für den Pfullendorfer Fliegerclub nach der Corona-Zwangspause die auch für Sportvereine galt, den ersten gemeinsamen Fliegerausflug in diesem Jahr. 5 vereinseigene, sowie 2 private Maschinen machten sich auf den Weg ins pfälzische Bad Dürkheim. Natürlich waren auch Fliegerfrauen als Verstärkung im Cockpit dabei. Man war somit einer Gegeneinladung der Bad Dürkheimer Fliegerkollegen gefolgt, die kürzlich ein einwöchiges Ausbildungslager auf dem Pfullendorfer Flugplatz abgehalten hatten.

Am Freitag gab es in gemütlicher Runde ein Abendessen auf der schönen Sonnenterasse der Flugplatzgststätte Cockpit, von der man wunderbar anfliegende und startende Maschinen beobachten konnte. So hat man den Abend ruhig ausklingen lassen.

Der Samstag Morgen wurde von einigen Kollegen genutzt, für 1-2 Stündchen ein paar Abstecher zu nahgelegenen Zielen zu machen, wie z.B. eine Landung auf dem Flugplatz in Speyer, einer Landung in Herrenteich, oder einfach nur dem Pfälzer Wald entlang zu fliegen nach Süden bis Schweighofen, dann Richtung Pirmasens, Ramstein/Kaiserslautern und wieder zurück.
In die Sektkellerei Schloss Wachenheim ging es dann am Nachmittag. Man hatte eine Firmenbesichtigung mit Sektprobe für uns organisiert.
Das Motto für den Abend lautete "Kein Pfälzer Wurstmarkt, - dafür Miniwurstmarkt für Euch im Hangar". Leckeres Essen vom Buffet hatten die Kollegen für uns organisiert mit Pfälzer Weinen und Bier. So saß man bis in die späten Stunden gemütlich im Hagar zusammen und unterhielt sich meist über das geliebte Thema Rund ums Fliegen, - was auch sonst. Geschlafen wurde in sämtlichen Varianten, die einen im Hotelzimmer, die anderen doch lieber im Zelt unter der Tragfläche ihres Fliegers.

Sonntagmorgen nach dem Frühstück starteten die Ersten in Richtung Heimat. Für andere gingen es dann doch noch etwas länger wie geplant. Ein plattes Spornrad hat dem Rückflug erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn so konnte nicht gestartet werden. Es musste am Nachmittag noch eigens aus Pfullendorf ein Ersatzrad eingeflogen werden. Das ist Kameradschaft! Man hält zusammen. Gegen 17:00 Uhr konnten dann auch die letzten Crews den Heimflug antreten und sind sicher nach Pfullendorf zurückgekehrt.

Übrigens: Der Bad Dürkheimer Wurstmarkt ist ein großes Volksfest, er gilt mit über 600.000 Besuchern als das größte Weinfest der Welt. Der diesjährige Wurstmarkt ist leider wie die meisten anderen Feste auch dem Virus zum Opfer gefallen und wurde für dieses Jahr abgesagt.

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Neue UL-Sparte im FSV kauft Ultraleichtflugzeug

news20200913

Nachdem wir am 13. September die Legend 600 zum Probe fliegen am Platz hatten,

wurde der Kauf des Ultraleichtflugzeugs (UL) am gleichen Tag noch per Handschlag
mit Michael Hin von Dreisam-Air in Freiburg beschlossen.

Gegen 12:00 Uhr landete die Vorführmachine aus Freiburg, die gerade mal 180 Flugstunden auf dem Motorzähler hatte auf dem Verkehrslandeplatz in Pfullendorf.
Nach einer ausgiebigen Inspektion der Maschine durch das UL-Gremium des Clubs, gab es eine Einweisung auf die Maschine, bevor es für die 4 Gremiumsmitglieder Martin Längle, Günter Theml, Wolfgang Ströhle u. Barbaros Sögüt nacheinander in die Luft ging, um den Zweisitzer für den Verein zu testen.
Im Anschluss hatten noch eine hand voll Mitglieder, die sich in eine Warteliste eingetragen hatten die Möglichkeit, den Flieger für sich zu testen.
Eines war sofort klar! Das ist er! Das musste er sein, der neue Flieger für den Flugsportverein.

Die Legend 600, ein gutmütiger Hochdecker mit modernen Glascockpit, 100 PS Rotax 912 iS Einspritzer Motor und Vollausstattung zog jeden Anwesenden an diesem Nachmittag in seinen Bann, besonders die, die in der Maschine saßen wollten gar nicht mehr aussteigen.
So muss es sein. Liebe auf den ersten Blick!
Markus Schatz, seid zwei Jahren erster Vorsitzender im Pfullendorfer Fliegerclub zog sich dann mit dem Vertragshändler Michael Hin von Dreisam-Air und mit 2 Gremiumsmitgliedern für die Kaufverhandlungen zurück. Nach 2 spannenden Stunden endlich weißer Rauch. Die Verhandlungen waren erfolgreich abgeschlossen, man hatte sich geeinigt.
Strahlende Gesichter, die Maschine kommt nach Pfullendorf!
Im Sonnenuntergang flog die Maschine dann noch einmal mit Michael nach Freiburg zurück, da der Flieger noch für Modifizierungen ins Werk nach Tschechien muss. Mitte Ende Oktober wird die Legend voraussichtlich nach Pfullendorf kommen.

Die Legend 600 ist ein Ultraleichtflugzeug modernster Bauweise, das seit 2015 in Tschechien hergestellt wird und mit einer LSA Zulassung (max. 600 kg Abfluggewicht) bisher ca. 80 mal verkauft wurde. Der Hochdecker ist der Nachfolger der Legend 450, der seid 2011 als UL in Deutschland zugelassen ist.

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Sparte für Ultraleichtflugzeuge gegründet

News20200907

Weil es die Zukunft ist!

Nach monatelangen Vorbereitungen und einem "Go" durch die Mitglieder des Flugsportverein Pfullendorf 
in der vorausgegangenen Jahreshauptversammlung konnte am 28.08.2020 die Sparte Ultraleicht gegründet werden. Die neue Sparte bietet den Pfullendorfer Clubmitgliedern, neben der Sparte Motorflug und Motorsegler nun auch die Möglichkeit im Verein Ultraleichtflugzeuge anschaffen und fliegen zu können.
Dies ist eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft des Luftsports in Pfullendorf.

Die Gründungsversammlung wurde von Günter Theml geleitet, der die Sparte fortan leitet. Es wurden die Grundbedingungen für die Gründung, sowie ein ausgeklügeltes Finanzierungskonzept vorgetragen. Als Leiter des UL-Gremiums stellte Martin Längle das Ergebnis der Ausarbeitungen der letzte 12 Monate vor, darunter die möglichen Anschaffungsoptionen, die den festgelegten Anforderungen durch den Luftsportclub erfüllen. Wolfgang Ströhle und Barbaros Sögüt, beide auch aus dem UL-Gremium, beantworteten Fragen zu Technik und Umschulung, bzw. Ausbildung. Die Krux der Geschichte war es nun eine Abteilung zu gründen, - vorerst ohne Flugzeug. Da das Konzept überzeugen konnte, haben an diesem Abend 21 Gründungsmitglieder den Beitritt erklärt und Ihre Bereitschaft durch Einstände, Mitgliederdarlehen und Spenden das Unmögliche möglich zu machen. Mit einer Menge Euphorie wurde die Gründungsversammlung mit einem kleinen Sektumtrunk geschlossen.
Der Weg ist nun frei für die Anschaffung eines Ultraleichtflugzeugs.

Ultraleichtflugzeuge stehen für Fortschritt in Technologie, Energieeffizienz und Materialforschung. Ultraleichtflugzeuge von heute verfügen über neuste Motorentechnik die sich bezahlt macht in Punkto Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit und vor allem beim Spritverbrauch. Ultraleichtflugzeuge kommen mit 15 Litern Super Benzin pro Stunde aus und das bei Reisegeschwindigkeiten von bis zu 280km/h.
Durch den Einsatz von modernsten Materialien lässt sich das Eigengewicht eines Ultraleichtflugzeuges unter 300kg halten, ohne dabei an Festigkeit oder Sicherheit zu sparen. Ganz im Gegenteil - SICHERHEIT steht an erster Stelle.
Ultraleichtflugzeuge verfügen über ein sogenanntes Gesamtrettungssystem. Das ist ein Fallschirm für das gesamte Flugzeug. Im Ernstfall rettet dieser Fallschirm die Besatzung zusammen mit dem kompletten Flugzeug.